Ein Inhaber, drei Firmen, drei Websites. Auf dem Papier drei getrennte Geschäfte mit eigenen Geschäftsführern und eigenen Zahlen. In der Suchmaschine dagegen drei Anbieter, die im selben Umkreis um dieselben Anfragen konkurrieren — und zwar gegeneinander, ohne dass es irgendwo auffällt.
Diese Aufstellung ist im Revier häufig. Sie entsteht, wenn ein Betrieb über Jahrzehnte Nachbargeschäfte übernimmt, ohne sie zu verschmelzen, weil die eingeführten Namen im jeweiligen Ort etwas wert sind. Betriebswirtschaftlich ist das nachvollziehbar. Für die Sichtbarkeit im Netz erzeugt es eine Lage, die niemand geplant hätte und die sich nur mit einer gemeinsamen Übersicht überhaupt beurteilen lässt.
Drei Auftritte, die niemand gemeinsam betrachtet
| Firma | Schwerpunkt | Wer die Website betreut |
|---|---|---|
| Stammbetrieb | Das ursprüngliche Geschäft | Die Assistenz der Geschäftsführung |
| Übernommener Nachbarbetrieb | Gleiche Leistung, anderer Ort | Ein Mitarbeiter nebenbei |
| Ausgegründete Sparte | Ein Teilbereich mit eigener Marke | Eine externe Agentur |
| Alte Domains | Aus früheren Firmierungen | Formal niemand |
Die dritte Spalte ist die Diagnose. Drei Auftritte mit drei verschiedenen Zuständigkeiten bedeuten, dass Auffälligkeiten nur dort bemerkt werden, wo gerade jemand hinsieht. Ein Auftritt, der seit sechs Wochen nicht mehr erfasst wird, erzeugt keine Meldung und keine Beschwerde — er trägt einfach nichts mehr bei, und das ist von einem ruhigen Quartal nicht zu unterscheiden.
Dazu kommt, dass die drei Auftritte technisch nichts gemeinsam haben. Einer läuft auf einem aktuellen Redaktionssystem, einer auf einem Baukasten aus dem Netz, einer auf einer Eigenentwicklung, die vor acht Jahren eine Agentur aus dem Ort geliefert hat. Verschieden sind damit nicht bloß die Verantwortlichen, sondern auch die technischen Möglichkeiten, überhaupt Zahlen zu erheben. Eine gemeinsame Aussage über alle drei entsteht unter diesen Bedingungen nur per Hand, aus drei Quellen — jedes Quartal aufs Neue.
An der mittleren Spalte lässt sich ablesen, dass hinter jeder dieser Entwicklungen eine vertretbare Überlegung stand: ein konkreter Auslöser, eine zuständige Person, ein Termin. Übersprungen wurde lediglich der Schritt, bei dem jemand das Ganze einmal von oben angesehen hätte. Ein solcher Schritt ergibt sich in gewachsenen Strukturen nie von allein; er wird angesetzt, und der Anlass dafür ist fast immer die erste Anfrage von außen nach überprüfbaren Zahlen.
Drei eigene Firmen als Wettbewerber
Der Aufwand für getrennte Verwaltung ist ärgerlich, aber beherrschbar. Das ernstere Problem liegt darin, dass sich die drei Auftritte gegenseitig behindern. Bei einer Anfrage ohne Ortsangabe — und das ist in dieser Region die größte Gruppe — kommen alle drei in Frage, und keiner davon steht so weit oben, wie ein einzelner gebündelter Auftritt stehen würde.
Drei Marken, drei Zielgruppen
Jede Firma spricht ihren Ort und ihre Kundschaft an. In der Außendarstellung funktioniert das und ist vor Ort auch etwas wert.
- Eingeführte Namen bleiben erhalten
- Örtliche Bindung bleibt bestehen
Drei Anbieter derselben Leistung
Bei ortslosen Anfragen konkurrieren sie miteinander, und die Aufmerksamkeit verteilt sich auf drei statt sich auf einen zu bündeln.
- Kein Auftritt erreicht die Spitze
- Fällt ohne Gesamtsicht nicht auf
Daraus folgt nicht, dass die Marken aufgegeben werden müssten. Es folgt, dass die drei Auftritte inhaltlich getrennt werden müssen: unterschiedliche Leistungsschwerpunkte, unterschiedliche Orte im Text, unterschiedliche Beispiele. Drei Websites mit demselben Leistungskatalog und ausgetauschtem Firmennamen sind die ungünstigste denkbare Variante — und in der Praxis die häufigste, weil die zweite Website aus der ersten kopiert wurde.
Ein weiterer Effekt zeigt sich erst, wenn man alle drei zugleich betrachtet: Dieselbe Vorarbeit wird zweimal geleistet. In zwei Firmen sucht je eine Person nach denselben Suchbegriffen, ohne von der anderen zu wissen, weil Zwischenstände nirgends gemeinsam abgelegt werden. Beide halten sich für produktiv, und keine von beiden macht offensichtlich etwas falsch. Sichtbar wird es erst, wenn beide Auftritte am Ende dieselbe Anfrage mit denselben Argumenten ansprechen und beide schlechter abschneiden, als eine ordentlich ausgestattete Seite es getan hätte.
Der Unterschied, wenn die Daten zusammenlaufen
Kennzeichnungen statt getrennter Konten
Jede Firma bekommt eine Markierung, die in sämtlichen Ansichten als Filter wirkt.
- Ein Zugang für alle drei. Über fünfunddreißig Oberflächen liegen dahinter, von der Positionsverfolgung bis zur Beobachtung zusammengestellter Antworten.
- Der Filter gilt überall gleich. Wird auf eine Firma eingegrenzt, hält das in der Auswertung, in den Aufgaben und in den Ausgaben — nicht nur auf dem Bildschirm, wo er gesetzt wurde.
- Elf angebundene Dienste. Google, Analytics und weitere laufen an einer Stelle zusammen statt in drei Parallelfassungen.
- Google einmal erlauben, nicht dreimal. Mailkonto, Search Console und Analytics hängen an einer einzigen Erlaubnis — womit sich die Zugangsfrage grundsätzlich erledigt hat.
Die Aufnahmegrenze wird geteilt, nicht vervielfacht
Die Zahl, an der Planungen für mehrere Auftritte scheitern.
- Die Tagesgrenze gilt je Konto. Tausend Adressen täglich decken alles ab, was darin liegt. Drei Firmen teilen diese Zahl; sie bekommen sie nicht je dreimal.
- Zehntausend Adressen je Auftrag. Werden auf einmal angenommen und gegen die Tagesgrenze abgearbeitet, was zehntausend Seiten zu einem Vorgang über zehn Tage macht.
- Zwei Aufträge laufen, zwanzig warten. Drei Umbauten gleichzeitig einzureichen heißt, die Reihenfolge bewusst festzulegen oder sie dem Zufall zu überlassen.
- Sitemaps bis drei Ebenen, tausend je Auftrag. Für gewachsene Auftritte mit vielen Unterseiten ausreichend bemessen.
Der erste Punkt des zweiten Blocks bringt Planungen für mehrere Auftritte regelmäßig zu Fall. Wer mit dreitausend Adressen täglich rechnet, weil er drei Firmen hat, erhält tausend und hält das Verfahren für zäh statt die Annahme für falsch. Bei einem größeren Umbau kostet dieser Irrtum Wochen, und zwar unbemerkt, weil die Aufträge ja laufen.
Wenig Beachtung findet meist auch, was die gebündelte Google-Freigabe leistet. Wo ein Verbund zwei Jahrzehnte gewachsen ist, hängen die Zugänge erfahrungsgemäß an mehreren Privatkonten, darunter mindestens eines von jemandem, der seit Jahren im Ruhestand ist. Im Normalbetrieb stört das niemanden. Erst wenn ein Auftritt aus dem Index verschwindet oder eine Warnung eingeht, zeigt sich, dass ausgerechnet dieser Zugang nicht verfügbar ist. Ein Nachmittag Aufräumen genügt, um dieses Risiko dauerhaft loszuwerden.
Eine geteilte Kapazität auf drei Firmen verteilen
| Lage | Sinnvolle Verteilung | Begründung |
|---|---|---|
| Eine Firma baut ihre Website um | 800 dorthin, 200 auf den Rest | Nur dort ändert sich etwas |
| Alles läuft normal | Nach Seitenzahl verteilt | Kein Grund für Bevorzugung |
| Eine Firma wird verkauft | Vorrang für die verbleibenden | Die abgehende braucht keine Zukunft |
| Saisonstart in einer Sparte | Zwei Wochen volle Kapazität dorthin | Der Zeitpunkt ist nicht verschiebbar |
Einmal aufgeschrieben, erübrigt sich der Streit, der sonst in jeder Monatsrunde von vorn beginnt. Festgehalten wird damit auch, dass hier bewusst zugeteilt und nicht einmalig konfiguriert wird, und dass die Zuteilung mitwandert, wenn sich im Verbund etwas verschiebt. Bei drei Geschäftsführungen kommt ein zweiter Nutzen hinzu: Niemand muss vermuten, eine der Firmen werde im Stillen besser behandelt.
Zur dritten Zeile lohnt eine Ergänzung. Steht der Verkauf einer Firma an, ist die Versuchung groß, deren Auftritt noch einmal aufzuwerten, um den Preis zu heben. Das lohnt sich selten: Vier bis acht Wochen bis zur ersten Bewegung und rund zwölf Monate bis zu einer belastbaren Aussage bedeuten, dass eine kurzfristige Anstrengung im Verkaufsprozess keine Zahl mehr erzeugt, die jemand vorlegen könnte. Nützlicher ist es, den vorhandenen Verlauf sauber auszugeben — was mit einer durchgängigen Kennzeichnung eine Sache von Minuten ist und ohne sie Wochen kostet.
Dieselben Daten, verschiedene Empfänger
Der jeweilige Geschäftsführer
Will nur seine eigenen Zahlen sehen und keine Vergleiche mit den Schwesterfirmen. Tabellenansichten mit fünfzig bis zweihundert Zeilen je Seite reichen dafür.
- Monatlich, gefiltert
- Ohne Quervergleich
Der Blick über alle drei
Will genau den Quervergleich, den die einzelnen Geschäftsführer nicht sehen wollen. Die gedruckte Ausgabe fasst bis zu zweihundertfünfzig Zeilen.
- Quartalsweise
- Alle Firmen nebeneinander
Rohdaten zur Weiterverarbeitung
Braucht den Bestand ohne jede Eingrenzung. Dateien zur Weiterverarbeitung reichen bis zehntausend Zeilen und lassen sich unverändert einlesen.
- Bei Bedarf
- Vollständig
Bank, Käufer, Nachfolge
Will einen nachvollziehbaren Verlauf je Firma. Hier zählt die belegte Entwicklung mehr als der Stand von heute.
- Selten, unter Zeitdruck
- Je Firma getrennt belegbar
Die ersten beiden Empfänger stehen in einem Spannungsverhältnis, das der Verbund ohnehin kennt. Der Quervergleich ist für den Eigentümer die wichtigste Auskunft und für die einzelne Geschäftsführung die unangenehmste. Getrennte Ausgaben lösen das sauber: Jeder bekommt die Sicht, die zu seiner Verantwortung passt, und die Zahlen stammen trotzdem aus derselben Quelle.
Eine zweite Regel betrifft den Takt. Auswertungen je Firma lohnen monatlich, weil sie zu Handlungen führen. Der Quervergleich für den Eigentümer lohnt quartalsweise, weil er einer anderen Frage dient und häufiger vor allem Unruhe zwischen den Geschäftsführungen erzeugt. Beides in denselben Rhythmus zu legen führt entweder zu zu viel Aufwand oder zu zu wenig Aktualität. Die Ausgabeformate in einer gemeinsamen Umgebung lassen sich je Empfängerkreis einmal einrichten und laufen danach ohne weiteres Zutun.
Die Auswertung fragen statt sie zu durchsuchen
Wer drei Auftritte betreut, verbringt den größten Teil der Zeit damit, den passenden Bildschirm zu finden, und nicht damit, Zahlen zu deuten. Ein Assistent, dem sich Fragen in gewöhnlichen Sätzen stellen lassen, spart diesen Umweg. Geladen werden je nach Bedarf keiner, einer, zwei oder drei Datenblöcke, und die zwanzig zuletzt gewechselten Nachrichten stehen weiterhin als Zusammenhang zur Verfügung.
Praktisch bedeutet das: Statt dreimal denselben Weg durch die Menüs zu gehen, formuliert man die Frage nach der Firma mit den größten Positionsverlusten des Vormonats einmal aus. Der Zuschnitt der Antwort wird über vier Filter bestimmt, wobei bei einem Verbund vor allem die Zuordnung zur Firma zählt. In einem gemeinsamen Bereich fällt damit der überwiegende Teil des Suchens weg, und da die Formulierung gespeichert bleibt, entsteht im Folgemonat exakt dieselbe Auswertung ohne neuen Aufwand.
Dass der Verlauf bei zwanzig Nachrichten endet, schränkt in der Praxis kaum ein. Wer eine Frage über drei Firmen stellt, ist nach fünf bis zehn Rückfragen am Ziel; wird es deutlich mehr, lag es meist an einer zu weit gefassten Ausgangsfrage. Stößt man regelmäßig an die Schranke, ist das ein Wink, die Frage aufzuteilen — zwei enge Fragen führen erfahrungsgemäß schneller ans Ziel als eine ausufernde.
Was drei Auftritte kosten
Abgerechnet wird je Domain und nicht je Konto. Drei Auftritte auf der Einstiegsstufe kosten 447 Dollar monatlich und 5 364 Dollar im Jahr. Ein gemischter Zuschnitt — der Stammbetrieb auf der Vollstufe, die beiden anderen auf der Einstiegsstufe — liegt bei 798 Dollar monatlich und 9 576 Dollar jährlich.
| Zuschnitt | Zusammensetzung | Monatlich | Zwölf Monate |
|---|---|---|---|
| Alle drei klein | 3 × AutoSEO | 447 $ | 5 364 $ |
| Gemischt | 1 × FullSEO, 2 × AutoSEO | 798 $ | 9 576 $ |
| Nur der Stammbetrieb | 1 × AutoSEO | 149 $ | 1 788 $ |
Am häufigsten gewählt wird die mittlere Zeile. Die Vollstufe geht an den Stammbetrieb, weil dort der Inhaber sitzt und einschätzen kann, welche Begriffe zu lohnenden Aufträgen führen; die beiden Schwesterfirmen laufen auf der kleinen Stufe ohne Betreuung mit. Gegenüber der reinen Einstiegslösung bedeutet das 4 212 Dollar mehr im Jahr, aufgewendet ausschließlich dort, wo jemand die Steuerung auch wahrnimmt.
Für den Verbund gibt es dabei eine Besonderheit, die einzeln geführte Betriebe nicht kennen. Wird eine Frage über alle drei Firmen gestellt, taucht regelmäßig die unangenehme Erkenntnis auf, dass zwei von ihnen bei denselben Begriffen erscheinen. Das ist kein Fehler der Auswertung, sondern der erste greifbare Nachweis für die Selbstkonkurrenz, über die vorher nur gemutmaßt wurde. Sinnvoll ist deshalb, diese Frage bewusst einmal zu stellen und die Schnittmenge auszudrucken — sie ist die Arbeitsliste für die inhaltliche Abgrenzung der drei Auftritte, und ohne sie bleibt die Abgrenzung Geschmackssache.
Was vor der Zusammenführung zu klären ist
- Zugänge auf Firmennamen umstellen. Für jeden Auftritt muss ein Konto bestehen, das dem Unternehmen gehört und keinem einzelnen Mitarbeiter. Von allen Punkten dieser Liste duldet dieser als Einziger keinen Aufschub.
- Gleiche Texte auf mehreren Auftritten finden. Wo die zweite Website aus der ersten kopiert wurde, stehen ganze Leistungsseiten doppelt. Das schwächt beide, ohne aufzufallen.
- Alte Domains bereinigen. Adressen aus früheren Firmierungen gehören dauerhaft auf ihre inhaltliche Entsprechung weitergeleitet, in einem Schritt.
- Zuständigkeiten festschreiben. Je Auftritt eine Person mit Namen, auch wenn dieselbe Person mehrfach vorkommt. Ohne diese Liste bleibt die Zusammenführung Kosmetik.
Wie sich der Bestand aller drei Firmen dabei in einer Übersicht nebeneinanderlegen lässt, entscheidet darüber, ob die Abgrenzung eine Diskussion bleibt oder eine Aufgabenliste wird.
Der zweite Punkt verlangt die meiste inhaltliche Arbeit und bringt den größten Ertrag. Ob die Auftritte technisch sauber ausgeliefert werden, klärt das technische SEO; wo derselbe Text an mehreren Adressen steht, gehört zur Onpage-Optimierung; und welche Begriffe je Firma überhaupt erreichbar sind, beantwortet die Keyword-Recherche. Alle drei Sichten aus einem Zugang zu betreiben ist die Voraussetzung dafür, dass sich die drei Firmen überhaupt sinnvoll miteinander vergleichen lassen.
Und zum Vorgehen: Nichts zwingt dazu, alle drei Firmen gleichzeitig aufzunehmen. Die Markierungen und die gemeinsame Auswertung greifen schon beim ersten Auftritt, und jeder weitere lässt sich nachträglich anschließen, ohne etwas umzubauen. Wo jede Firma über ihren eigenen Etat entscheidet, hat dieser schrittweise Weg außerdem den Vorzug, dass er keine gemeinsame Zustimmung zu einem Stichtag benötigt.
Zum Schluss eine Einordnung der Erwartung. Eine Zusammenführung macht die Arbeit nicht weniger, sie macht sie überhaupt erst überschaubar. In den ersten Wochen wirkt das Ergebnis oft ernüchternd, weil zum ersten Mal an einer Stelle steht, wie viele Auftritte unbetreut laufen und wie wenige davon tatsächlich Neukundschaft bringen. Das ist kein Rückschlag, sondern der eigentliche Nutzen: Erst mit dieser Übersicht lässt sich entscheiden, welche Firma Aufmerksamkeit verdient und welche ohne Verlust unverändert weiterlaufen darf. In einem Verbund, dessen knappste Größe die Zeit der Geschäftsführung ist, ist diese Entscheidung mehr wert als jede zusätzliche Maßnahme.
Alle Firmen in einer Übersicht zusammenführen
Fragen aus Firmenverbünden
Gilt die Tagesgrenze je Firma oder je Konto?
Je Konto. Tausend Adressen täglich decken alles ab, was darin liegt. Bei drei Firmen muss die Aufteilung deshalb eine bewusste Entscheidung sein — sonst erhält der zuerst eingereichte Auftrag die Kapazität, und das ist selten der dringlichste.
Sehen unsere Geschäftsführer gegenseitig ihre Zahlen?
Nur, wenn man es so einrichtet. Die Kennzeichnungen wirken als Filter in allen Ansichten, also lässt sich für jede Firma eine eigene Ausgabe erstellen, die nur ihre Zahlen enthält. Der Quervergleich bleibt dem Eigentümer vorbehalten, und beide Sichten stammen aus derselben Datengrundlage.
Müssen alle Firmen dieselbe Stufe haben?
Nein. Da die Rechnung an der Domain hängt, sind beliebige Kombinationen möglich. Verbreitet ist, die große Stufe dort einzusetzen, wo jemand sitzt, der Suchbegriffe fachlich bewerten kann, und alle übrigen klein zu fahren — bei drei Firmen sind das 798 Dollar im Monat, und der Aufschlag landet dort, wo er etwas bewirkt.
Konkurrieren unsere eigenen Firmen wirklich miteinander?
Bei Anfragen ohne Ortsangabe ja, und das ist in dieser Region die größte Gruppe. Auflösen lässt sich das nicht durch Aufgeben einer Marke, sondern durch inhaltliche Abgrenzung: unterschiedliche Leistungsschwerpunkte, unterschiedliche Orte im Text und keine kopierten Leistungsseiten. Drei Auftritte mit identischem Katalog sind die ungünstigste Aufstellung.
Was passiert, wenn eine Firma verkauft wird?
Über die Markierung lässt sich der komplette Werdegang genau dieser einen Firma herausziehen, als Datei zur Weiterverarbeitung mit bis zu zehntausend Zeilen. Bei einer Prüfung wird exakt so ein Nachweis verlangt; liegt er bereit, schrumpft ein Vorgang, der sonst Wochen dauert, auf wenige Tage.
Lohnt sich das schon bei zwei Firmen?
Mit jedem weiteren Auftritt wächst der Vorteil, und bemerkbar wird er bereits beim zweiten. Bereits zwei Websites machen das Angleichen von Berichten zur wiederkehrenden Arbeit und teilen sich dieselbe tägliche Aufnahmemenge. Für 298 Dollar monatlich sind beide auf der Einstiegsstufe versorgt, und mehr braucht ein Verbund nicht, der in den nächsten Jahren ohnehin weitere Betriebe dazunehmen wird.